| Tauchen auf den Komoren |
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Die Inselgruppe der Komoren (arabisch für: "Inseln des Mondes") liegt an der nördlichen Öffnung der Meerenge zwischen und Madagaskar und Mosambik, im südlichen Indischen Ozean. Erst 1975 feierte der Inselstaat seine Unabhängigkeit von Frankreich. Eine der Hauptinseln, Mayotte, verblieb bis heute in französischem Besitz. Ähnlich wie Hawaii sind die Komoren vulkanischen Ursprungs. Vor den grösstenteils felsigen Küsten der Komoren bieten unzählige Korallenriffe Gelegenheit zu Begegnungen mit der faszinierenden Tierwelt des Indischen Ozeans.
9 von 10 Besuchern der Komoren logieren in dem luxuriösen Le Galawa Hotel im Nordosten der Hauptinsel Grand Comore oder im gleich gelegenen dem Maloudja Resort - den ersten Adressen für einen Komoren Urlaub auf den stellenweise noch recht unerschlossenen Inseln. Dort bietet auch das Island Ventures Club Nautique Diving and Watersports Centre, die mit Abstand wichtigste Tauchbasis der Komoren, Ausflüge zu einer Reihe gut erschlossener Spots, in deren transparenten Gewässern sich laut Kennern ein kompletter Querschnitt durch die Unterwasserwelt des Indischen Ozeans bestaunen lässt. Zu den Hauptattraktionen gehören das Wrack des Trawlers "Masiwa" des berüchtigten Fremdenlegionärs Bob Denard sowie der "Banc Vailheu", ein etwa 20 km vor Grand Comore gelegener Unterwasserberg mit einer der besten Steinwände des Indischen Ozeans. Der 12 km lange und 1,5 km breite Gipfel des Banc Vailheu liegt bei Ebbe nur 7 Meter unter der Wasseroberfläche, an seinen Rändern geht es dagegen bis zu 1400 Meter hinab in die Tiefe. Mit etwas Glück trifft man hier auf Walhaie - und im August auf Buckelwale. Weitere Highlights sind die als "Castle Rock", "Black Coral Cave" und "die Moschee" bekannten Spots (alle weniger als eine Stunde von der Tauchbasis entfernt) von denen sich vor allem letzterer gut für nächtliche Ausflüge eignet. Als Revier für spektakuläre und riskante Begenungen mit grösseren Raubfischen gelten die Komoren nicht. Dagegen bietet die farbenfrohe und artenreiche Unterwasserwelt der Inseln fantastische Bedingungen für Meeresbiologen und Unterwasserfotografen. Begegnungen mit Papageienfischen, Skorpionfischen, Kofferfischen und vielen anderen fotogenen Arten sind garantiert. Berühmt unter Biologen wurden die Komoren in den 1930er Jahren, als vor ihrer Küste ein Exemplar eines Quastenflossers - einer bis dahin nur aus fossilen Funden bekannten und für seit Millionen von Jahren ausgestorben gehaltenen Art - gefangen wurde. Unter Ichtyologen kommt dieser Fund der Entdeckung eines lebenden Dinosauriers gleich. Anzutreffen sind diese ca. 1,50 m langen Fische, enge Verwandte der Vorfahren der ersten Landtiere, allerdings nur in Tiefen unter 200 Metern. |