| Meeresbiologie Studium |
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Unter den naturwissenschaftlichen Studiengängen gehört die Meeresbiologie sicherlich zu den faszinierendsten und vielseitigsten Fachbereichen überhaupt. Nicht zuletzt, weil brandaktuelle Themen, wie beispielsweise der Klimawandel, u.a. das Ansteigen des Meeresspiegels und alle damit einhergehenden mutmaßlichen Veränderungen, aber auch die Überfischung der Meere und die Auswirkungen auf den gesamten Lebensraum Meer, zum Gesamtpaket der Meeresbiologie gehören.
Ein wesentlicher Aspekt bei den Studieninhalten ist der interdisziplinäre Ansatz, weil Biologie, Chemie, aber auch Biogeochemie, Physik, Mathematik und Geologie und noch weitere wissenschaftliche Disziplinen an vielen Stellen thematisch ineinandergreifen und sich auch überschneiden. Methodisch gesehen ist das Studium der Meeresbiologie genauso breit angelegt wie seine Inhalte. Arbeiten mit dem Elektronenmikroskop gehört z. B. ebenso zur Ausbildung wie der professionelle Umgang mit Verfahren der Molekularbiologie, Ökophysiologie und Biochemie. Um zum Master-Studium der Meeresbiologie zugelassen zu werden, bedarf es eines mit 'gut' (häufig ist die Grenze 2,5) abgeschlossenen Bachelor-Studiums beispielsweise in Meereskunde, Bio- oder Ökologie. Viele Universitäten erwarten von ihren Studierenden auch den Nachweis von englischen Sprachkenntnissen, die im Europäischen Referenzrahmen in die Kategorie C1 einzustufen sind, weil viele Veranstaltungen mittlerweile auf Englisch stattfinden.. Nicht selten werden mittlerweile auch ein- oder mehrere aktuelle Empfehlungsschreiben von Wissenschaftlern oder Hochschuldozenten erwartet sowie ein persönliches Schreiben, in dem der Bewerber seine Studienmotivation begründet darlegt. Da Meeresbiologie international ausgerichtet ist und viele Absolventen bei internationalen Unternehmen oder Organisationen später eine Beschäftigung aufnehmen, haben viele Universitäten sogenannte Partner- oder Austauschprogramme mit ausländischen Universitäten entwickelt, die es ihren Studierenden ermöglichen dort ein oder zwei Auslandssemester zu absolvieren. Der Abschluss erfolgt dann in der Regel an der deutschen Universität. Da es keine bundesweit einheitliche Regelung für diesen Studiengang gibt, ist es sinnvoll und ratsam, sich rechtzeitig an der bevorzugten Hochschule über die Aufnahme- und Studienvoraussetzungen zu informieren. Hat man den Master in Meeresbiologie gemacht, entscheiden sich nicht selten die Absolventen dafür, auch noch zu promovieren. Dies erhöht allgemein die Berufschancen erheblich, denn nicht selten wird anschließend eine Tätigkeit in Forschung und Lehre angestrebt. |